Wintersturm in Asvanyraro

Eigentlich wollte ich in Asvbanyraro, einem kleinen ungarischen Ort zwischen Mosony Duna und Donau gelegen (etwa 90 Minuten von Wien entfernt), für das nächste Donauauen Seminar recherchieren. Fotogene Plätze, Wege, Brücken…
Aber der Schneesturm hat die ganze Landschaft, die Wege und Steige zugedeckt; es war kaum zu schaffen, sich in dem Sturm zu orientieren, da hat auch die Karte nicht viel geholfen.
Aber als Fotograf sollte man nicht so schnell verzagen: Ich finde, die Waldfotos im Schneesturm sind gelungen und selten. Wann geht man denn sonst bei diesem Wetter mit der Kamera aus dem Haus? Auf Kamera und Linse sollte man bei diesen Verhältnissen natürlich besonders aufpassen. Die Schneeflocken tauen auf dem Plastik und gefährden die Technik. Also immer gut abdecken, ob Plastiksack oder zweite Mütze, egal. Die Sonnenblende auf dem Objektiv montiert schützt die Linse bei diesem Wetter nicht vor ungewolltem Lense Flare, sondern vor den Schneeflocken.

 

 

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  1. Dirk Simonsen |

    Wie schön das Schneetreiben das ungarische Licht filtert: zart, warm und geheimnisvoll fremd, fast erotisch. Für die besonderen Naturfotos muss man draußen sein und sie erfordern bestimmte Techniken und Erfahrung. Beides kann ich mit einem Fotoseminar buchen. Aber wie ist das mit der Naturliebe und der künstlerischen Phantasie? Herzlichen Glückwünsch zu Deinem neuen blog. Es ist eine gute Inspirationsquelle für Naturfotografen und Naturkünstler.

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